Machbarkeitsstudie Zukunft Grugabad wird auf den Weg gebracht

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Im Sommer 2017 hat die Stadt Essen mit einem umfangreichen Beteiligungsprozess die Zukunft des Grugabads in Essen-Rüttenscheid in einer Ideenwerkstatt mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. In ergebnisorientierten Workshops und öffentlichen Foren an drei Terminen wurden mit fachkundiger Unterstützung die Chancen, Perspektiven und Leitideen erarbeitet.

Im Anschluss an den durchgeführten Beteiligungsprozess soll nun eine Machbarkeitsstudie beauftragt werden, um die entwickelten Gesamt- und Einzelmaßnahmen aufzuarbeiten und in ein zeitlich gestaffeltes Entwicklungs- und Sanierungskonzept inklusive dringend notwendiger Sofortmaßnahmen zu überführen.

Im Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen wurde am Dienstag (15.1.) der Aufgabenkatalog für die Machbarkeitsstudie vorgelegt, den die Verwaltung seit Frühjahr 2018 erarbeitet hat und im Dezember bereits dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung (6.12.) zur Entscheidung vorgelegt wurde. Die Verwaltung wird nun mit der Durchführung einer europaweiten Ausschreibung zur Machbarkeitsstudie Zukunft Grugabad beauftragt.

Die zu beauftragende Firma soll dabei drei Szenarien betrachten:

  • Szenario 1: Erhaltung des Status Quo mit baulich notwendigen Sanierungsmaßnahmen
  • Szenario 2: saisonbetriebenes Freibad mit zeitgemäßem Konzept
  • Szenario 3: Ganzjahresbad/ Kombibad

Im Ergebnis sollen die drei Szenarien auf ihre Wirtschaftlichkeit hin vergleichbar sein. Dabei sollen neben der organisatorischen, zeitlichen und rechtlichen Umsetzung auch die wirtschaftliche und technische Machbarkeit geprüft werden. Der Denkmalschutz soll dabei stets berücksichtigt werden.

Ziel ist, dass, je nach Szenario, eine nachhaltige Reduzierung der Betriebskosten bei gesteigerten Besucherzahlen erreicht wird, damit der Sport- und Bäderhaushalt langfristig entlastet wird und das Grugabad als attraktiver Sport- und Freizeitstandort zukunftsfähig gemacht wird.

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