Bilanz der Freibadsaison 2021 – Zweites Jahr unter Coronabedingungen

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Am Sonntag (19.09.) endete auch im Schwimmzentrum Kettwig offiziell die Freiluftsaison 2021 in Essen. Das Grugabad Essen und das Freibad Dellwig schlossen bereits am 6. September, das Bad und Sport Oststadt am 12. September. In diesem Jahr blicken die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) auf einen weiteren ungewöhnlichen Sommer zurück.

2021 besuchten 164.886 Badegäste das Grugabad Essen, die Kombibäder Oststadt und Kettwig sowie das Freibad Dellwig. Wie im Vorjahr blieb das Freibad Steele 11 geschlossen.

Trotz des verspäteten Saisonstarts, coronabedingter Beschränkungen von Bade- und Geländeflächen und Besucherzahlen sowie des durchwachsenen Wetters konnten Einnahmen in Höhe von rund 342.919 Euro erzielt werden.

Dies bedeutet ein Besucherplus von rund 18 Prozent (2020: 139.323) und eine Einnahmesteigerung von rund 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2020: 253.289 Euro).

Im Grugabad badeten 2021 58.484 Menschen, in 2020 waren es 56.405. Im Kombibad Oststadt stiegen die Nutzerzahlen von 25.960 in 2020 auf 34.937 in 2021 und im Kombibad Kettwig änderten sich die Besucherzahlen von 2020 mit 29.748 auf 55.333 in 2021. Das Freibad Dellwig besuchten nur 16.122 Badebegeisterte (2020: 27.380).

Die von den Gästen gewünschte und mit viel Lob für das Team in Ketttwig bedachte „Verlängerungswoche“ war am guten Ergebnis beteiligt.

Die Steigerung von Besucherzahlen und Einnahmen ist in erster Linie auf die im Gegensatz zum Vorjahr längere Gesamtöffnungsperiode aller Freibäder zurückführen: Stand im Vorjahr das Grugabad ab dem 21. Mai 2020 und die Freiluftbereiche der Bäder in Oststadt ab 8. Juni 2020 bzw. in Kettwig ab 10. Juli zur Verfügung, öffneten das Grugabad und Kettwig bereits am 22. Mai 2021 sowie das Bad und Sport Oststadt am 12. Juni ihre Pforten.

Auch im Jahr 2021 erwies sich die Personalgewinnung von geeignetem Rettungspersonal als schwierig. Zwar konnten im Gegensatz zum Vorjahr die erforderlichen Qualifizierungen mit leichten Einschränkungen durchgeführt werden, dennoch hatten sich viele potenzielle Bewerber*innen aufgrund des unsicheren Saisonstarts für andere Sommerjobs entschieden.

Die abgelaufene Saison brachte auch Positives mit sich: Erstmals konnten Kinder bis einschließlich 10 Jahren die SBE-Bäder kostenlos besuchen, weiterhin boten die SBE auch an den Wochentagen außerhalb der Ferien wieder einen durchgängigen Badebetrieb an.

Pandemiebedingt mussten die Sport- und Bäderbetriebe immer wieder flexibel auf die Aktualisierungen der Coronaschutzverordnung reagieren: Mit Eröffnung der Freibadsaison waren Besucherzahlen reglementiert und die Nutzung von Becken und Gelände nur eingeschränkt möglich; diese Einschränkungen wurden bis zum Saisonende sukzessive auch unter der Auflage, dass nur Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Regel) die Freibäder besuchen dürfen, aufgehoben. Die bereits im Vorjahr individuell erarbeiteten Betriebs- und Hygienekonzepte wurden auch in der Saison 2021 umgesetzt. Auf vielfachen Wunsch der Badegäste wurden zudem die bereits in 2020 bewährten „Slow- und Fastlanes“ eingerichtet.

Zudem registrierten die SBE auch zahlreiche Sondereinsätze: Neben 56 erfolgreichen Wasserrettungen und sechs Polizeieinsätzen schließt die Bilanz mit 165 Hausverboten, die größtenteils gegenüber männlichen Minderjährigen, die gegen die Badeordnung und/oder die Coronaregeln verstoßen haben, erteilt wurden.

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