Freibad Steele: Rat beschließt Fortsetzung der Sanierungsarbeiten

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In seiner heutigen Sitzung (22.06.) hat der Rat der Stadt Essen die Weiterführung der Sanierungsplanungen des Freibad Steele beschlossen.

Das Freibad Steele wurde durch die Überflutung der Ruhr im Juli letzten Jahres soweit geschädigt, dass es nicht mehr betriebsfähig ist. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Pächter SV Steele 11 e.V., dem technischen Service der SBE und dem nach vorgeschaltetem Vergabeverfahren beauftragten Ingenieurbüro Deye Consulting ist ein Planungsentwurf zur Sanierung des Freibades entstanden, der sowohl die schwimmsportlichen Belange des Vereins sowie auch eine zeitgemäße Bädertechnik und Maßnahmen zum Hochwasserschutz berücksichtigt.

Gemäß des Planungsentwurfes wird das Nichtschwimmerbecken dabei zu einem Mehrzweckbecken, in dem eine Vielzahl von Schwimmaktivitäten betrieben werden können, umgebaut. Gleichzeitig werden das Becken, die schwimmbadtechnischen Anlagen und die Badwasseraufbereitung vor zukünftig mögliche Hochwasserschäden geschützt. Ein weiteres Kernelement der Sanierungsplanung ist eine energieeffiziente und ressourcenschonenden Gestaltung der technischen Anlagen. Die Beheizung des Schwimmbadewassers wird z.B. über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe realisiert werden.

Die Gesamtkosten für die vorliegende Planung zur Schwimmbadsanierung belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Der städtische Eigenanteil beträgt in Anbetracht der vorhandenen Finanzierung durch die gemäß Ratsbeschluss vom August 2021 bereitgestellten Mittel und die Mittel aus dem Förderprogramm „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ rund 565.000 Euro.

Die Ausschreibungen für die Bauleistungen sind für das dritte und vierte Quartal 2022 geplant, sodass voraussichtlich im Januar 2023 die Baumaßnahmen aufgenommen werden können. Die Wiederinbetriebnahme des Freibades soll voraussichtlich im Mai 2023 erfolgen.

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