Freibad Steele wiedereröffnet

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Sanierungsarbeiten nach Hochwasserschäden abgeschlossen – zukünftig verbesserter Hochwasserschutz

Seit Samstag, 11. Mai, kann im Freibad Steele, unmittelbar am Ufer der Ruhr, wieder geschwommen werden. Oberbürgermeister Thomas Kufen feierte mit Verantwortlichen des betreibenden Schwimmvereins „Steele 1911 e.V.“ und zahlreichen Gästen den Abschluss der Sanierungsarbeiten und die Wiedereröffnung des 1945 eröffneten Freibads.

„Ich freue mich sehr, heute alle Gäste hier im frisch sanierten Freibad Steele begrüßen zu dürfen. Dieser Tag ist ein besonderer Tag für unsere Stadt und vor allem für Steele“, so der Oberbürgermeister. „Damit verfügt Steele wieder über ein attraktives Freibad, das Jung und Alt zum Schwimmen, Planschen und Relaxen einlädt.“ Die im Jahre 1945 eröffnete Freibad-Anlage ist aus einer alten Flussbadeanstalt des Schwimmvereins „Steele 1911 e.V.“ hervorgegangen und bis heute an diesen Verein verpachtet. Mitte Juli 2021 sorgte Tief „Bernd“ in Essen für Starkregen und Hochwasser. Durch die Überflutung wurden das Schwimmbecken, die schwimmbadtechnischen Anlagen und Gebäudeteile des Freibads Steele soweit geschädigt, dass das Bad nicht mehr betriebsfähig war. „Ich erinnere mich noch gut an die Eindrücke, die ich kurz nach dem Hochwasser entlang der Ruhr gesammelt habe. Viele waren angesichts der immensen Zerstörung verzweifelt“, so Thomas Kufen. „Doch es wurde alles daran gesetzt, das Freibad wiederaufzubauen – moderner, schöner und hochwassersicherer als zuvor!“

Sanierungsarbeiten für verbesserten Hochwasserschutz

Das Ziel der Sanierungsarbeiten war neben der Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit auch die Verbesserung des Hochwasserschutzes. Es erfolgten der Umbau des Nichtschwimmerbeckens zu einem modernen Mehrzweckbecken mit Edelstahlauskleidung und Überlaufrinne sowie die Erneuerung der Beckenhydraulik und schwimmbadtechnischen Anlagen. Hinsichtlich des verbesserten Hochwasserschutzes wurde das Schwimmbecken erhöht und die Badewasseraufbereitung in mobilen Containeranhängern untergebracht, die bei Hochwassergefahr entfernt werden können. Die Sanierungsarbeiten verzögerten sich im vergangenen Jahr bedingt durch die schlechte Wetterlage, sodass der Abschluss der genannten Arbeiten und Neueröffnung mit rund einem Jahr Verspätung jetzt gefeiert werden konnten. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Sanierung auf rund 2,1 Millionen Euro – teilfinanziert durch das Landesförderprogramm „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“.

Freibad Steele reiht sich wieder in die Angebotspalette der Essener Bäder ein

Mit dem wiedereröffneten Freibad Steele stehen Schwimmbegeisterten damit wieder insgesamt 13 Bäder sowie die Badestelle am Baldeneysee zu Verfügung. „Als Oberbürgermeister bin ich stolz auf unser hervorragendes Angebot der Essener Bäderlandschaft. Das Freibad Steele fügt sich wieder nahtlos in diese ein. Es wird schon wie in den Jahrzehnten vor der Flut ein beliebter Treffpunkt werden, ein Ort der Erholung, des Sports und der Begegnung“, so Oberbürgermeister Kufen. „Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten und insbesondere den Verantwortlichen und engagierten Mitgliedern des Schwimmverein ‚Steele 1911 e.V.‘, die sich in den vergangenen Jahren unermüdlich für den Wiederaufbau eingesetzt haben. Der Verein hat einmal mehr bewiesen, dass ihm das Schwimmen wirklich am Herzen liegt. Dieser Einsatz für den Schwimmsport ist vorbildlich!“

Öffnungszeiten und weitere Informationen zu den Essener Bädern finden Interessierte unter www.essen.de/schwimmen sowie www.essen.de/bäder.

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