Grillzonen im Essener Stadtgebiet sollen dauerhaft fortgeführt werden

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Mit den Sitzungen vom Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz am, 27. Februar, sowie der Bezirksvertretung V am gestrigen Mittwoch (28.02.) hat die Gremienbeteiligung für die Verstetigung der Grillzonen im Essener Stadtgebiet begonnen.

Im August 2020 hatte der Rat der Stadt Essen mit der Änderung der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet Essen ein allgemeines Grillverbot und die Einrichtung von Grillzonen auf den Weg gebracht.

Mit einem Pilotprojekt wurden im Stadtbezirk I im Juli 2022 zwei Grillzonen eingerichtet. Dieses Pilotprojekt wurde im Sommer 2023 auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Hierdurch sollten entsprechende Erfahrungen gesammelt werden und anschließend über die Fortführung entschieden werden.

Auf Grundlage der im letzten Jahr gesammelten Erfahrungen soll nun über die Fortführung und Verstetigung der Grillzonen entschieden werden. Dazu hat Grün und Gruga gemeinsam mit dem Ordnungsamt Gespräche mit allen Bezirksvertretungen geführt. Ergebnis: Grundsätzlich soll an den Grillzonen festgehalten werden, da hierdurch eine Verbesserung der Sauberkeit und insbesondere auch eine Verbesserung der Nutzung der übrigen Grünanlagen erreicht werden konnte. Da die Grillzone am Haumannplatz wegen massiver Beschwerden im September 2023 zurückgebaut wurde, wird als Alternative eine Grillzone im Elsa-Brandström-Park angestrebt.

Folgende Grillzonen sollen seitens der jeweiligen Bezirksvertretung beschlossen und weitergeführt bzw. eingerichtet werden:

  • Bezirk I: Stadtgarten und Nordpark
  • Bezirk II: Elsa-Brandström-Park (neu)
  • Bezirk III: Gervinuspark
  • Bezirk IV: Parkanlage Residenzaue
  • Bezirk V: Kaiser-Wilhelm-Park
  • Bezirk VI: keine Grillzone gewünscht
  • Bezirk VII: Volksgarten Kray, Grünanlage Hengler Straße, Hörster Feld
  • Bezirk VIII: keine Grillzone möglich
  • Bezirk IX: Grünanlage ehemaliges Freibad Werden

Grillzonen werden durch rote Markierungspoller in den Rasenflächen ausgewiesen, ebenso ist eine entsprechende Beschilderung vorhanden. In der kommenden Grillsaison werden alle Grillzonen mit festen Entsorgungsstationen mit Stahlmülleimern ausgestattet, die heiße Grillasche sicher aufzunehmen können. Auf Grund von Lieferschwierigkeiten konnte bisher noch nicht jede Grillzone diese spezielle Entsorgungsstation erhalten. Jede Grillzone verfügt zudem über 1.100 Liter Abfallcontainer. Für alle Standorte sind auch in diesem Jahr wieder eine mobile Miet-Toiletten-Kombination, bestehend aus einer Standradkabine und einer barrierefreien Kabine vorgesehen.

Auch zukünftig erfolgt die Grillzonenüberwachung durch den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD). Aus den Erfahrungen des Ordnungsamtes während der Pilotphase kann positiv hervorgehoben werden, dass sich die Mehrheit der Nutzenden an die Regeln der Grillzonen gehalten und diese auch sauber hinterlassen hat.

Weitere Informationen rund um das Thema Grillzonen sowie die geltenden Regeln sind unter www.essen.de/grillen zu finden.

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