Stadtbad Werden feiert Wiedereröffnung und 50-jähriges Jubiläum

Im Stadtbad Werden wurde mit einem Jahr pandemiebedingter Verzögerung am vergangenen Samstag (28.11.) das 50-jährige Bestehen des Bades gefeiert. Zugleich war auch die Wiedereröffnung nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten Anlass des Zusammenkommens, an dem auch Oberbürgermeister Thomas Kufen teilnahm.

Im Juli vergangenen Jahres war der Schock groß: Das Wasser der über das Ufer getretenen Ruhr stand bis zu 80 Zentimeter im Gebäudekomplex des Schwimmbades. „Diese herrliche Lage des Bades am Rande des Werdener Stadtkerns und direkt am Ruhrufer mit Sicht auf die Brehminsel war zu dieser Zeit leider ein Fluch“, so Thomas Kufen. Durch die Hochwasserschäden waren große Teile der Badtechnik zerstört. Infolgedessen mussten die gesamte Lüftungsanlage sowie die vollständige elektrotechnische Verteilung ausgetauscht und erneuert werden. Zusätzlich mussten unter anderem die Heizungsanlage erneuert, Bodenbeläge ausgetauscht, Rohrleitungen ausgebessert und Verputz- und Anstricharbeiten durchgeführt werden. Insgesamt wurden im Zeitraum von knapp einem Jahr, in dem das Bad mehrmals temporär schließen musste, Instandsetzungsarbeiten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro durchgeführt. Um zukünftigen Hochwasserschäden vorzubeugen, ist bei den durchgeführten Instandsetzungsarbeiten die neue Lüftungsanlage auf dem Dach installiert und die Heizungsanlage auf einem neu errichteten Podest angeschlossen worden.

„Ich bedanke mich bei allen, die an der Sanierung mitgewirkt haben. Allen voran geht ein Dankeschön an die Sport- und Bäderbetriebe Essen, die die Arbeiten koordiniert haben“, so Thomas Kufen. Schnelle Unterstützung erhielt der Werdener Turnerbund, Betriebsführer des Schwimmbades, auch aus der Nachbarschaft: Die Bäder in Kettwig und Kupferdreh haben Nutzungszeiten zur Verfügung gestellt, sodass Schwimmangebote aufrechterhalten bleiben konnten. „Das nenne ich gelebte Solidarität! Ganz herzlichen Dank hierfür an alle, die dieses Miteinander möglich gemacht haben“, so der Oberbürgermeister.

Die Wiedereröffnung fällt nun zusammen mit der um ein Jahr verschobenen Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Bades, in dem der Werdener Turnerbund seit 1997 die Betriebsführung innehat. „Das Stadtbad Werden ist ein gutes Beispiel dafür, wie wertvoll und wichtig Sport in unserer Stadt ist. Die Stadt Essen investiert deshalb große Summen in die Sportinfrastruktur, insbesondere in die Essener Bäderlandschaft“, so Oberbürgermeister Kufen.

Laufende Großprojekte im Stadtgebiet sind unter anderem der Neubau des Hallenbades Borbeck, die Sanierung des Freibades Steele, Sanierung und Neukonzeption des Freibades Bad und Sport Oststadt und die konzeptuelle Ausarbeitung für den Ganzjahresbetrieb im Grugabad, über die der Rat der Stadt am Mittwoch (30.11.) diskutiert. „Wir wollen in Essen ausreichendes und zeitgemäßes Sportangebot anbieten. Die Essener Vereine und der Essener Sportbund sind hierbei wichtige und verlässliche Partner an unserer Seite“, so Thomas Kufen. „Im Namen der Stadt Essen danke ich für diesen großartigen Einsatz hier im Stadtbad in den vergangenen 25 Jahren!“

Zum Stadtbad Werden

Der erste Spatenstich des Bades erfolgte am 27. August 1969. Am 24. März 1971 folgte die Einweihung. Seit 1997 ist der Werdener Turnerbund 1886 e.V. Betriebsführer des Bades. Das Bad ist ausgestattet mit einem 250 Quadratmeter großen Mehrzweckbecken mit vier Schwimmbahnen und einer 1- und 3-Meter-Sprunganlage. Angeschlossen ist seit 1990 zudem ein Sport- und Gesundheitszentrum, das vom WTB betreut wird. Zusätzlich stehen ein Kraftraum und eine Sauna zur Verfügung.

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