Tag des offenen Denkmals: umfangreiches Programm am 8. September in ganz Essen

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Um die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und das Interesse an der Denkmalpflege zu wecken, wird bereits seit 1993 jährlich der bundesweite Tag des offenen Denkmals gefeiert. 2018 findet er am Sonntag (8.9.) unter dem Motto “Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur” statt. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das in Essen vom städtischen Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege zusammengestellt wurde.

Viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, öffnen für Besucher ihre Türen. So bietet unter anderem die Villa Hügel in Bredeney Führungen an und gewährt dabei auch Einblick in unbekannte Räume. Diese gibt es auch im Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv im Essener Zentrum, wo jeweils um 11, 14 und 16 Uhr kostenfreie Führungen durch die Dauerausstellung “Essen – Geschichte einer Großstadt im 20. Jahrhundert” und durch die ansonsten für die Öffentlichkeit verschlossenen Archivmagazine auf dem Programm stehen. Um 12 und 15 Uhr können Interessierte darüber hinaus an Touren zur Nutzungsgeschichte des denkmalgeschützten Gebäudes teilnehmen.

Ebenfalls im Stadtzentrum ansässig ist die Alte Synagoge Essen. Dort hält Dorothee Rauhut um 15 Uhr einen Vortrag “Zur Baugeschichte und Motivik der Alten Synagoge Essen”, den sie mit historischen Fotos bereichert. Einen Schwerpunkt auf die Architektur und Technik des größten Freibads im Ruhrgebiet setzen die kostenlosen Führungen, die von 11 bis 15 Uhr im Grugabad Essen in Rüttenscheid stattfinden. Dabei steht unter anderem das Herzstück des 2018 als “Big Beautiful Building” ausgezeichneten Schwimmbads im Fokus: Die ursprüngliche Filteranlage, die bis heute einwandfrei funktioniert. Wer wissen möchte, wie viele PS es braucht, um im Wellenbecken für Seegang zu sorgen, erfährt auch dies während der Führungen anlässlich des Tags des offenen Denkmals.

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